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Freitag, 11. Juni 2010 |
Ergebnis am Beispiel Hildesheim: 97 zu 85
Nein, das ist nicht der Endstand eines Basketball-Spiels in der us-amerikanischen Profiliga. Es ist auch nicht das vermutete Endergebnis an Gegentoren und eigenen Toren der bundesdeutschen Fußball-Auswahl bei der heute beginnenden Weltmeisterschaft. Es sind Lautstärkewerte.
Der zweite Wert - 85 Dezibel - war der, den die Demonstration am 5. Juni 2010 in Hildesheim bei Verwendung elektroakustischer Unterstützung (im Volksmund Lautsprecheranlage oder Megaphon genannt) am Fenster des nächstgelegenen Wohnraums nicht überschreiten durfte. Und 97 Dezibel war der Wert, den die zu dem Zeitpunkt erst 300 Teilnehmer OHNE elektroakustische Unterstützung an genau diesem Meßpunkt erzeugen konnten. Womit sich wieder mal zeigt, wie sinnvoll solche Auflagen sind.
Gemessen wurde übrigens von einem sehr kooperativen Mitarbeiter der DEKRA, der einen handelsüblichen Dezibelmeter bei sich hatte, mit einer bis 2012 gültigen Eichmarke. (Seit die Polizei in Aachen mal so blöd war, zur Einhaltung einer Lautstärkeauflage einen Dezibelmeter OHNE Eichmarke einzusetzen, ist das mein erster Blick, wenn jemand so ein Gerät aus der Tasche zieht ...)
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weiter …
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