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29.08.2017

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Schulreform gescheitert

Stellungnahme

Jahrzehntelange Reformen auf der Basis des Dogmas von der angeblichen Gleichheit aller Menschen haben die Leistungsfähigkeit unseres Schul- und Hochschulwesens untergraben.

Die herrschenden Parteien  haben ein vorbildliches Bildungssystem aus ideologischen Gründen in eine mittelmäßige Verwahranstalt für  Jugendliche verwandelt.

 Weite Teile der Jugendlichen in unserem Land drohen zu nützlichen Konsumidioten der Großkonzerne und Medien zu verkommen.

Dahinter steht die wirklichkeitsferne Vorstellung, durch ausgeklügelte Programme eine neue Gesellschaft mit Menschen gleicher Fähigkeiten schaffen zu können.

 Im Ergebnis sehen wir einen Leistungsverfall, der durch die gemeinsame Beschulung von Deutschen und Zuwanderern (Stichworte: bildungsferne Elternhäuser und mangelhafte bis gar keine Sprachkenntnisse) sowie Behinderten (Stichwort: Inklusion) noch verstärkt wird.

 Die staatlichen Schulen müssen auch in Zukunft ausbildungs- und hochschulqualifizierende Regelschule bleiben und dürfen im Vergleich zu Privatschulen in nichts nachstehen. Dies gilt auch und insbesondere für Bremerhaven.

Daher strebt die NPD ein differenziertes Bildungssystem an, das jeden Mensch entsprechend seinen Fähigkeiten fördert.

1. Die bewährte Dreigliederung der Schulen in Volks- bzw. Grund-, Mittel- und Oberschulen ist wiederherzustellen. In den ersten vier Jahren (Volksschule) ist der Unterricht für alle Schüler gleich.
 Die daran anschließende Hauptschule endet mit der achten, die Mittelschule (Realschule) mit der 10., die Oberschule (Gymnasium) mit der 12. Klasse.
2. Die Hochbegabten unter ihnen erhalten die Möglichkeit einer speziellen Ausbildung für besondere Aufgaben. Dies geschieht auf eigens für diesen Zweck einzurichtenden Eliteschulen.

 Kinder, die in keiner der genannten Einrichtungen beschult werden können, erhalten eine spezielle Förderung, nach dem Vorbild Finnlands, die ein fein verzweigtes System von Spezial und Förderschulen hat.

Dort sollen sie nach Möglichkeit auf ein selbstbestimmtes Leben und ihre spätere Erwerbstätigkeit vorbereitet werden.

 Gern wird von den Inklusionsbefürwortern eine entsprechende UN Behindertenrechtskonvention herangezogen. Dort wird aber
mit keinem Wort beschrieben, das Behinderte und nicht behinderte gemeinsam zu unterrichten sind.

 
In Artikel4. Abs. 4 der UN- Behindertenrechtskonvention heißt es:
„ Dieses Übereinkommen lässt zur Verwirklichung der Rechte von Menschen mit Behinderung besser geeignete Bestimmungen, die im Recht eines Vertragsstaates oder in dem für diesen Staat geltenden Völkerrechts enthalten sind, unberührt.

In Artikel 5. Abs. 4 ist zu lesen:
„ Besondere Maßnahmen, die zur Beschleunigung oder Herbeiführung der tatsächlichen Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderung erforderlich sind, gelten nicht als Diskriminierung im Sinne dieses Übereinkommen.“

Nirgendwo in der auch von Deutschland unterschriebenen UN- Konvention wird den Staaten konkret vorgeschrieben, wie sie die Rechte und die Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen haben.

 Erst recht wird Deutschland mit keinem Wort vorgeschrieben das bewährte System der Förderschulen einzuschränken oder gar abzuschaffen.

 Vielmehr wird die UN-Konvention von interessierten Kreisen willkürlich so interpretiert, wie es diesen in das eigene Weltbild passt.

Das Inklusions- Experiment stellt Lehrer, Schüler und Eltern vor zusätzliche Herausforderungen.

 Schon dadurch, das auf behinderte Schüler im regulären Klassenverband besonders eingegangen wird, werden leistungsstarke Schüler unterfordert, derweil es bei den Leistungsschwächeren zu einer Überforderung kommt.

 Frustration und Spannungen seien die Folge.

Selbst die Gewerkschaft GEW weist auf Risiken der Inklusion hin.

So zweifelt sie an die Qualität des gemeinsamen Unterrichts und sagt,  dass viele Lehrer mit dem Anspruch den extrem unterschiedlichen Leistungsprofilen der Schülern gerecht zu werden, schlichtweg überfordert sind.

 Die radikalen Inklusionsbefürworter tendieren sogar dazu, die Kategorien bei Behinderungen schlichtweg zu negieren. Sie  würden einen diskriminierenden Charakter aufweisen.

 Man sei deshalb gut beraten, sich von ihnen zu trennen.

 Warum soll man nicht anerkennen und entsprechend benennen, dass Menschen durch eine massive Beeinträchtigung ihrer sprachlichen und Intellektuellen Fähigkeiten im Leben ernsthaft behindert sind.

 Woraus soll sich eine Bewertung stützen, die sich ausschließlich am Individuum orientiert.

 Wer beantwortet die Frage, was jemand erreichen kann. Was sind sinnlose Anforderungen und worauf muss aus gutem Grund verzichtet werden.

 Was ist über und was ist unterfordernd. Ohne explizite und aus einem äußeren Rahmen abgeleitete Norm und Zielvorstellung fällt die Entwicklung eines Kindes der Beliebigkeit anheim.

 Ein zielgerichtetes und pädagogisches Handeln wird dadurch in Frage gestellt, wenn nicht gar gänzlich aufgehoben.

Die  NPD  lehnt die Inklusion ab. Ich fordere die Beibehaltung des Förderschulsystems. Dies ist nicht nur gerechter und effizienter, es ist obendrein auch noch kostengünstiger.

 Deshalb sollte der Bremerhavener Magistrat das Scheitern der Inklusion eingestehen und dieses Experiment so schnell wie möglich beenden.

Horst Görmann  
NPD Bremerhaven

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