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06.10.2016

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Arm trotz Arbeit – Das darf es in Deutschland nicht geben

Die Bilanz eines „reichen Staates“ – der Bundesrepublik Deutschland – im Jahre 2016: Mitte dieses Jahres bezogen rund 1,19 Millionen Menschen Hartz-IV-Leistungen, obwohl sie arbeitstätig waren. Die meisten davon sind abhängig Beschäftigte, ein kleiner Teil davon Selbständige. Dabei handelt es sich um sogenannte Aufstocker. Diese Aufstocker müssen trotz Arbeit Leistungen des Staates in Anspruch nehmen, weil sie ihren Regelbedarf mit dem ausgezahlten Lohn nicht finanzieren können. Rund 20 Prozent dieser Aufstocker sind gar in einer Vollzeitbeschäftigung. Dennoch reicht deren Arbeitsentlohnung nicht, um die notwendigen Kosten des alltäglichen Bedarfs zu decken. Dabei geht es nicht um Luxusbedürfnisse, sondern um Unterkunft, Heizung und dergleichen.

Nun mag man darüber streiten, inwiefern Arbeiten, für die nur geringe Qualifikationen notwendig sind, auch einen entsprechend geringen Lohn nach sich ziehen. Man kann auch trefflich über den Sinn oder Unsinn des Mindestlohns streiten. Wenn wir aber von Würde sprechen, stellen sich auch ethische Fragen. Dazu sollte zunächst die Frage geklärt werden, was in Bezug auf Arbeit Würde bedeutet und welche Bezugspunkte es noch gibt. Diese Würde lässt sich nämlich nicht alleine am Bruttolohn festmachen. Denn wann man die schwere Arbeit eines Bauarbeiters oder einer Altenpflegerin mit der Tätigkeit eines Büroleiters vergleichen möchte, wird man stellt feststellen, dass diese Tätigkeiten kaum vergleichbar sind. Die körperliche Arbeit des einen kann nicht mit der teils hohen mentalen Belastung des anderen verrechnet werden. Vorausgesetzt, beide Gruppen verrichten ihre Tätigkeit gewissenhaft. Insofern verweist die NPD seit jeher auf das Leistungsprinzip, das als einzig sinnvoller Gratmesser herhalten kann. Dabei muss die Leistungsfähigkeit des einzelnen berücksichtigt werden. Die Frage ist also, ob der einzelne das ihm mögliche leistet. Und die weitere Frage in diesem Kontext ist, ob die verrichtete Arbeit ein wertvoller Beitrag für die Gemeinschaft respektive die Volkswirtschaft ist.

Niemand käme auf die Idee, einem Bauarbeiter seinen wertvollen Beitrag abzusprechen, weil er daran mitwirkt, die öffentliche Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Dennoch steht dessen Lohn oft nicht im Verhältnis zur schweren Arbeit, die er verrichten muss. Gleiches gilt für Berufe im Bereich der Pflege usw. Würde heißt also auch, dass die konkrete und wertvolle Arbeit wieder gewürdigt und wertgeschätzt wird, wobei der Lohn natürlich auch eine Rolle spielt. Denn wer hart arbeitet, der muss auch einen anständigen Lohn erhalten. Ich halte es für einen unerträglichen Zustand, wenn jemand einer Vollzeitbeschäftigung nachgeht und von seinem Lohn nicht leben geschweige denn eine Familie ernähren kann. Das ist in höchstem Maße unwürdig und muss korrigiert werden. Und natürlich stellt sich die Frage, warum der Staat Milliarden für Fremde Interessen aufbringen kann, beispielsweise für Asylbetrüger, die nicht abgeschoben werden, nicht aber für Rahmenbedingungen, die jedem deutschen Arbeiter und Angestellten ein würdiges Arbeitsleben sichern.

Frank Franz

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