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04.10.2016

Lesezeit: etwa 1 Minute

„Herr Gabriel, stehlen Sie sich nicht mit billiger Rhetorik aus der Verantwortung!“

Unabhängig davon, daß die USA traditionell keine Gelegenheit auslassen, wenn es darum geht, aus eigennützigem Interesse wirtschaftspolitische Auseinandersetzungen auf die Spitze zu treiben, ist die Deutsche Bank dennoch alles andere als unschuldig an ihrer langanhaltenden Krisensituation. Doch mehr noch als die Frage, ob die Strafzahlungen in Übersee oberhalb oder unterhalb 15 Milliarden Euro liegen könnten, bewegt die deutsche Öffentlichkeit die Diskussion, inwiefern es möglicherweise zu einer staatlichen Bankenrettung kommen könnte. Laut einer Emnid-Umfrage sprechen sich immerhin 69 % dagegen aus.

Unabhängig davon, daß die USA traditionell keine Gelegenheit auslassen, wenn es darum geht, aus eigennützigem Interesse wirtschaftspolitische Auseinandersetzungen auf die Spitze zu treiben, ist die Deutsche Bank dennoch alles andere als unschuldig an ihrer langanhaltenden Krisensituation. Doch mehr noch als die Frage, ob die Strafzahlungen in Übersee oberhalb oder unterhalb 15 Milliarden Euro liegen könnten, bewegt die deutsche Öffentlichkeit die Diskussion, inwiefern es möglicherweise zu einer staatlichen Bankenrettung kommen könnte. Laut einer Emnid-Umfrage sprechen sich immerhin 69 % dagegen aus.

Der landespolitische Sprecher der bayerischen Nationaldemokraten, Sascha Roßmüller, äußerte hierzu: „Ich weiß im Gegensatz zu Herrn Gabriel sehr wohl, daß ich weniger lachen, sondern vielmehr weinen möchte, wenn ich ausgerechnet ihn nun lamentieren höre! Es war doch seinerzeit die SPD-geführte rot-grüne Koalition, die exakt diejenige Deregulierungspolitik im Bankenwesen durchsetzte, wodurch dieses Ausmaß an Spekulationsunwesen, unter dem man heute so sehr leidet, überhaupt erst ermöglicht wurde! Ich erinnere mich nicht, damals irgendeine Kritik von Herrn Gabriel gehört zu haben! Die selbe SPD, der Herr Gabriel heute vorsteht, schuf die Rahmenbedingungen für das verantwortungslose Treiben gieriger Bankenmanager: Herr Gabriel möge sich jetzt nicht mit billiger Rhetorik aus der Verantwortung stehlen!“

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