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29.09.2016

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Sprengstoffexplosion vor Dresdner Moschee: NPD weist Stange-Vorwürfe zurück

Der sächsische NPD-Landesvorsitzende Jens Baur hat sich heute scharf gegen eine Unterstellung der sächsischen Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange verwahrt, nach der die NPD die von der türkischen Religionsanstalt DITIB betriebene Fatih Camii-Moschee im Dresdner Stadtteil Cotta, vor der am 26. September 2016 ein Sprengsatz detoniert war, „zu einem Anschlagsziel“ gemacht habe. Stange hatte dies in einem Video behauptet, das auf dem Netzportal „SZ Online“ der „Sächsischen Zeitung“ verbreitet wurde.

Baur erklärte heute dazu:

„Die unsäglichen Unterstelllungen der sächsischen Bildungsministerin entbehren jeder Grundlage. Nie hat der sächsische Landesverband der NPD auch nur in einer Stellungnahme angedeutet, dass er Gewalt gegen die Moschee in Cotta gutheißt oder gar zu Gewaltakten gegen das Gebäude aufruft. Ganz im Gegenteil: Die NPD steht – im Gegensatz zu vielen ihrer Gegner aus dem politisch linken Spektrum – aus tiefster Überzeugung für eine gewaltfreie politische Auseinandersetzung und achtet das Gewaltmonopol des Staates. Auch bei der im Jahr 2012 von der damaligen NPD-Landtagsfraktion angemeldeten Kundgebung vor der Moschee gab es keinerlei gewaltbilligende Aussagen.

Allerdings wurde in den Redebeiträgen darauf verwiesen, das die türkische Religionsanstalt DITIB, die auch Träger der Moschee in Cotta ist, ihre Moscheen nur allzu gerne nach Eroberern und Kriegsherren benennt – daher heißen so viele ihrer vermeintlichen Gotteshäuser ‚Fatih‘, was eben ‚Eroberer‘ bedeutet. Auch die DITIB-Einrichtung in Dresden heißt so; ‚Fatih Camii‘ ist Türkisch und heißt wörtlich übersetzt ‚Eroberer-Moschee‘. Der Name verweist auf den osmanischen Sultan Mehmed II, der sich nach der Eroberung Konstantinopels mit dem arabischen Beinamen ‚Fatih‘, der Eroberer, ehren ließ. Solche Provokationen, die die friedliche Koexistenz von Türken und Deutschen in Dresden in Frage stellen, wird die NPD auch weiterhin klar beim Namen nennen.

Weiter haben unsere Redner schon im Jahr 2012 auf die fragwürdige Rolle aufmerksam gemacht, die die DITIB in Deutschland als langer Arm Erdogans und seines undemokratischen Regimes spielt, ein Thema, das erst in diesem Jahr nach dem gescheiterten Militärputsch in der Türkei von allen Medien und sogar von dem Grünen-Politiker Volker Beck aufgegriffen wurde. Auch dafür brauchen wir uns nicht zu schämen, und auch solche kritischen Wortmeldungen werden wir uns selbstverständlich weiter erlauben.

Die sächsische NPD fordert neutrale Ermittlungen nach allen Seiten hin. Ein über das Antifa-Portal „Linksunten“ verbreitetes Bekennerschreiben deutet eher auf Täter aus der linken Szene. Rätselhaft ist auch, wieso Fotos von der Explosion des Sprengstoffs vor der Moschee kurz nach der Detonation schon auf dem Facebook-Profil der Dresdner Fatih Camii-Moschee verbreitet wurden.

Angesichts solcher dubioser Vorgänge fordert die Dresdner NPD alle Parteien dazu auf, den Fall nicht für billige politische Stimmungsmache zu nutzen und von Schuldzuweisungen abzusehen, bis die Täter ermittelt werden konnten.“

https://npd-sachsen.de/sprengstoffexplosion-vor-dresdner-moschee-npd-weist-stange-vorwuerfe-zurueck/

29. September 2016
Arne Schimmer, Pressesprecher des NPD-Landesverbandes Sachsen

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