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20.09.2016

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Deutschland kann nicht die Probleme der ganzen Welt lösen!

Für die NPD galt schon immer: einer begrenzten Zahl von tatsächlich politisch Verfolgten oder Kriegsflüchtlingen, die keine andere Fluchtalternative haben, kann zeitweilig Zuflucht in Deutschland gewährt werden. Fällt der Fluchtgrund weg, müssen die Flüchtlinge Deutschland aber auch wieder verlassen. Schließlich werden sie für den Aufbau ihrer Heimat gebraucht.

Für die NPD ist es aber ebenso klar, dass es nicht die Aufgabe der Deutschen sein kann, hunderttausende oder gar Millionen sogenannte Flüchtlinge in Deutschland zu integrieren. Daher sind Migrationsgipfel der Bundesregierung, wie sie nun wieder stattfinden und die Integration und damit den dauerhaften Verbleib von Asylbewerbern und Flüchtlingen zum Ziel haben, konsequent abzulehnen.

Wenn die Bundesregierung von der deutschen Wirtschaft fordert, dass sie mehr Asylanten und Flüchtlinge einstellt, dann lässt das auf eine verfehlte Wahrnehmung der Realität schließen. Nur etwa zehn Prozent der in den letzten rund eineinhalb Jahren nach Deutschland geströmten Asylbewerber und Flüchtlinge verfügt über eine ausreichende Berufsqualifikation, um hierzulande einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Der übergroße Teil aber setzt sich aus Unqualifizierten oder gar Analphabeten zusammen.

Offiziellen Verlautbarungen der OECD zufolge befinden sich derzeit 65 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Laut der OECD sei mit weiteren Einwanderungsrekorden zu rechnen, wobei Deutschland im Zentrum des Migrationsinteresses stehe. Migrationsexperte Thomas Liebig geht davon aus, dass die Spitze der Zuwanderungszahlen vor allem aus Afrika noch längst nicht erreicht sei. Liebig dazu weiter: „Es kann durchaus sein, dass sich neue Fluchtrouten nach Deutschland als Alternative zur geschlossenen Balkan-Route auftun.“

Die massive Zuwanderung sowohl aus EU-Mitgliedstaaten als auch aus typischen „Fluchtländern“ wird dramatische Verwerfungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt auslösen. So merkt Herbert Brücker, Wissenschaftler am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, an: „Künftig wird die Konkurrenz um geringer qualifizierte Jobs zwischen den EU-Migranten und Flüchtlingen steigen.“ Der Druck auf den einheimischen Niedriglohnsektor und die ohnehin schon stagnierenden Löhne wird dadurch noch zunehmen, weshalb es nicht verwundern kann, dass die Rufe nach einer Aussetzung des gesetzlichen Mindestlohns seitens der Großkonzerne und der Arbeitgeberverbände immer lauter werden.

Wenn Bundesinnenminister Thomas de Maizière auf dem „Zukunftskongress Migration und Integration“ darüber schwadroniert, dass die deutsche Gesellschaft noch größere Kraftanstrengungen unternehmen müsse, um die Integration von Millionen Zuwanderern zu gewährleisten und Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Erklärung des Berliner CDU-Wahldebakels an der Richtigkeit ihrer „Wir-schaffen-das“-Aussage festhält, dann steht fest, dass die herrschende Politiker-Kaste jegliche Bodenhaftung verloren hat.

Ohne das Volk zu fragen, wird uns nicht nur die Aufnahme unzähliger Wirtschaftsflüchtlinge und Sozialtouristen zugemutet, was mit dramatischen Risiken für die innere Sicherheit und einer beispiellosen Plünderung der Sozialkassen verbunden ist, sondern es soll offenbar um die gezielte und dauerhafte Ansiedlung von Millionen Fremden in unserem Land gehen. Der Versuch, das Volk auszutauschen, wird daran deutlich, dass sich mehr und mehr dafür ausgesprochen wird, die Heerscharen an Fremden nicht mehr nur in ohnehin schon stark überfremdeten Großstädten und Ballungszentren, sondern mit Wohnsitzauflagen in den ländlichen Entleerungsräumen anzusiedeln.

Angesichts von weltweit rund 65 Millionen Flüchtlingen muss festgestellt werden, dass Deutschland nicht die Probleme der ganzen Welt lösen kann. Wir Deutschen werden überfremdet, die Zuwanderer aber ebenso ihrer Heimat und Identität beraubt. Die Zuwanderung führt zu massivem Druck auf die Löhne in Deutschland, für die meisten Zuwanderer gibt es allerdings auch keine dauerhafte berufliche Perspektive. Das Resultat sind zunehmende Verteilungskämpfe und ein importierter Kampf der Kulturen!

Mit der Massenzuwanderung ist weder uns Deutschen noch den mit falschen Versprechungen hergelockten Zuwanderern geholfen. Oder, um es mit dem 2014 verstorbenen Publizisten Peter Scholl-Latour zu sagen: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wird selbst Kalkutta.“

Ronny Zasowk

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